Aktuelle News vom Volleyballteam SG Kirchheim Heidelberg Mannschaft 2


Spielbericht 23.11.2025

Volleyball-Fete in Heidelberg: SGK 2 feiert das Leben (und fast zwei Siege!)


War das ein Spieltag oder schon eine Broadway-Aufführung? Die Mixed-Mannschaft 2 der SG Kirchheim war am Sonntag nicht nur in Heidelberg, um Volleyball zu spielen – wir waren da, um den Hallenboden zum Glühen zu bringen!


Wenn man Volleyball in Heidelberg sucht, kommt man an dieser Truppe einfach nicht vorbei. Mit einer Laune, die selbst einem Einhorn auf Ecstasy Konkurrenz machen würde, traten wir den Spieltag an. Die Partystimmung war so greifbar, man hätte sie in Scheiben schneiden und aufs Butterbrot legen können.


Der Auftakt: Popcorn an der Seitenlinie


Zuerst durften wir das Schiedsgericht mimen. Die Gegner: Waibstadt gegen Höpfingen. Waibstadt fegte mit einem glatten 3:0 über das Feld, während wir an der Pfeife und der Punktetafel bereits Weltklasse-Leistungen im „Gut-Aussehen“ und „Spaß-Haben“ zeigten. Analyse abgeschlossen: Die können was. Wir aber auch.


Akt 1: SGK 2 vs. Höpfingen – Der Rotwein reift


Dann ging es für uns ans Netz. Gegen Höpfingen mussten wir erst mal in den Tritt kommen. Das ist wie bei einem guten Rotwein oder einem alten Drucker – man braucht kurz, bis es läuft. Aber DANN!

Mit unserem neuen Kampfschrei "SGK - Spaß geht klar" waren wir mit bester Laune und top Leistung unterwegs.


Höpfingen wehrte sich tapfer (wer will schon zwei Spiele an einem Tag verlieren?), aber gegen die geballte Power der SGK-Spaßfraktion war kein Kraut gewachsen. Wir servierten Bälle, als wäre es foie gras im Michelin Restaurant, und holten uns das Ding souverän mit 3:1 (25:20, 24:26, 25:16, 25:16).

Erster Sieg im Sack, Brust raus, Stimmung auf 11 von 10.


Akt 2: Der Showdown gegen Waibstadt – Ein Epos in 5 Sätzen


Und dann kam das Spiel des Tages. Waibstadt, noch im Höhenrausch vom ersten Sieg, gegen uns. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch, den Bud Spencer und Terence Hill nicht besser hätten inszenieren können.


Satz 1: Ging an Waibstadt. 13:25. (Taktisches Vorgeplänkel unsererseits, ganz klar).

Satz 2: Ging an uns. BOOM! 25:21.

Satz 3: Wieder Waibstadt. 19:25

Satz 4: Das 25:11 Wunder! Wir spielten wie vom Spaß berauscht. Und von Teamgeist. Und den Anfeuerungsrufen der Fans. Die Gegner sahen weniger Land als Jack Sparrow auf Expedition.


Dann der Tie-Break. Mehr Spannung als im Umschaltwerk. Ballwechsel so lang wie die Bauzeit für Stuttgart 21. Und so intensiv wie die Debatten darum.


Am Ende hieß es 13:15 gegen uns. Eine Niederlage? Auf dem Papier vielleicht.


Aber wir alle gingen mit erhobenen Häuptern nach dieser kräftezehrenden Schlacht vom Feld. Wir haben gekämpft, gefeiert und gelacht.


Das Fazit: Ein Team, auf das wir alle wirklich, wirklich stolz sind.


Aber Spaß beiseite (nur kurz!): Was diese Mannschaft heute abgerissen hat, war sensationell.


Eine ganze Halle voller begeisterter Fans hat gesehen, was Volleyball in Heidelberg bei der SG Kirchheim bedeutet:


Kampfgeist bis zur letzten Sekunde: Kein Ball wurde verloren gegeben. Wir haben Dinger vom Boden gekratzt, für die man eigentlich einen Spachtel bräuchte. Uns in einen Rausch gespielt, der jedem Gesetzeshüter verdächtig vorgekommen wäre.


Jeder war für jeden da - egal ob auf dem Feld oder auf der Bank. Wer immer draußen war, brannte ein Feuerwerk an Anfeuerungsrufen ab. Diese Energie hat sich auf das Feld übertragen.


Wir sind mit erhobenem Haupt aus der Halle gegangen. 4 Punkte aus zwei Spielen, ein fast gewonnener Tie-Break gegen starke Waibstädter und eine Leistung, die uns als Einheit noch mehr zusammengeschweißt hat.


Jeder einzelne von uns – ob auf dem Feld oder an der Linie – war heute ein MVP. Das war Werbung für unseren Sport und vor allem für unser Team. Das war ganz, ganz großes Volleyball, gepaart mit einer Riesenportion Spaß! Ein fantastischer Fight.


Und so ließen wir mit bester Laune gemeinsam den legendären Spieltag bei ein paar Kaltgetränken, Schnittchen und Muffins ausklingen.


Wir feierten uns, unsere Leistung, und das Leben. Und letzteres im wahrsten Sinne des Wortes, waren doch heute weitere neue Nachwuchsspieler der SGK mit am Start... 😁

Es spielten: Moritz, Lars, Andreas, Nora, Nici, Sophia, Annika, Chris, Chrissi, Nina, Krissi, Sophie, Andy.

Spielbericht 09.11.2025

Für dich schiebe ich die Wolken weiter – die SGK 2 arbeitet weiter am Teamspirit

Am 09.11. bestritt die SGK 2 ihren zweiten Spieltag. Das Ziel: Viel Spaß und Freude am Volleyball und im besten Fall, einige Punkte. Hoch motiviert starteten wir in Richtung Diedesheim und kamen pünktlichst bei noch verschlossener Halle an. Davon ließen wir uns jedoch nicht irritieren. Gestärkt von einer guten Brotzeit, mit der uns dankenswerterweise unser ehemaliger Trainer versorgt hatte, nutzten wir die Zeit zum Teambuilding: Förderung der Koordination durch gezielte Laola-Wellen, Mobilisation durch eine Spontandisko zu den Hits der 2000er, Motivationsarbeit durch neue kreative Anfeuerungssprüche. 

So starteten wir bester Laune dann in unser erstes Spiel gegen Eppelheim. Trotz initial gutem Teamspirit gelang es uns leider nicht, unsere volle Leistung abzurufen und in Verbindung mit der niedrigen Deckenhöhe, mussten wir so leider das Spiel 3:0 (25:20, 25:22, 25:17) abgeben.

Dann kam der Härtetest für die M2: Das Spiel gegen Diedesheim, den Absteiger aus der höheren Liga, der mit einer guten Technik und Taktik eine Herausforderung auf allen Ebenen darstellte. Getragen von einer starken Bank und viel gegenseitiger Unterstützung und Anfeuerung, gelang es uns, uns immer weiter heranzukämpfen. 

Nach dem ersten Satz, den wir noch mit deutlichem Rückstand (11:25) abgaben, kämpften wir uns im zweiten Satz bis auf 20 Punkte heran und konnten den dritten Satz für uns gewinnen (25:22). 

Zwar mussten wir den vierten Satz leider an Diedesheim abgeben, wir können aber auf jeden Fall stolz sein auf unsere Leistung. Wir haben auf dem Feld alles gegeben und es ist uns gelungen, den gesamten Spieltag über, uns gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Mit einem starken Spiel, einem Satzgewinn gegen den Absteiger, einem 6. Tabellenplatz und guter Kommunikation können wir nun positiv und optimistisch auf die weitere Saison gucken.

Gespielt haben: Lars, Andreas, Sophia, Chris, Andy, Chrissi, Krissi, Nici

Spielbericht 02.03.2025

Helau und Alaaf! Die SG Kirchheim feiert Fastnacht – und zwei Siege! 🎭🎉🏐
Es war ein Sonntag, wie er im Narrenkalender steht: Bunt, laut, voller Ekstase – und natürlich mit zwei gloriosen Siegen für die SG Kirchheim! Die Fasnachtsstimmung war schon beim Einlaufen so hoch, dass selbst die Mainzer Fassenacht vor Neid errötet wäre. Mit Verkleidungen, Klopfern (die Schnäpse, nicht die Bälle – wobei, eigentlich auch die Bälle) und donnernder Fastnachtsmusik waren wir bereit für einen Tag voller Volleyball-Zauberei!

Spiel 1: Feudenheim 🦥🏐
Unsere ersten ... äh ... Gegner, Feudenheim, hatte sich anscheinend im Winterschlafmodus eingefunden. Das Spiel startete so langsam, dass selbst eine Schnecke beim Sackhüpfen schneller gewesen wäre. Aber auch wir waren anfangs noch nicht ganz auf Betriebstemperatur – vermutlich, weil der erste Klopfer noch nicht ganz angekommen war.

Trotzdem: Die ersten zwei Sätze gingen an uns, als wäre es ein Karnevalsumzug mit nur einer Richtung – VORWÄRTS! 🥳 Dann aber wurde unser Team kurz vom Feiergeist eingeholt und ließ Feudenheim den dritten Satz mitnehmen. Aber hey, man muss auch mal gönnen. Nur, um dann den vierten Satz mit einem Feuerwerk an Punkten wieder einzutüten! Endstand: 3-1 für die SG Kirchheim! 🎇💪

Zwischenspiel: Wenn selbst der Schiri zur Party gehört… 🐘🎩
Das nächste Spiel war uns herzlich egal, denn wir mussten pfeifen – und zwar in einer Besetzung, die mehr nach Faschingsumzug als nach Volleyball-Schiedsgericht aussah. Der Hauptschiedsrichter? Ein Elefant mit aufgestelltem Rüssel. Zweite Schiedsrichterin? Ein grüner Hut, den selbst der Froschkönig neidisch bestaunt hätte. Das dritte Schiedsgericht? Kriegsbemalt und mit Klopfern ausgestattet, bereit für die nächste Runde Eskalation.

Aber genug der Nebenschauplätze – weiter zum Hauptact des Tages! 🎭🔥

Spiel 2: Eppelheim 🌋💥
Dann kam Eppelheim. Und wenn wir im ersten Spiel noch im ersten Gang gefahren sind, dann haben wir jetzt direkt in den Ludicrous Mode geschaltet. Die Halle bebte! Die Fans tobten! Der Vulkan Kirchheim brach aus! 🌋🔥 Jeder kämpfte für jeden – und Andi, unser Held des Tages, hat sich zu seinem Saisonabschluss die Seele aus dem Leib geschmettert! 💥💪

Eppelheim hatte so viel entgegenzusetzen wie eine Schaumwaffel im Orkan. Wir fegten sie mit 3-0 aus der Halle, und das so überzeugend, dass selbst der Ball nach dem Spiel gesagt hätte: „Junge, was war das denn?!“

Nachspielzeit: Pizza, Bier und Legendenbildung 🍕🍻
Nach dem Triumph wurde natürlich angemessen gefeiert – mit Pizza, Bier und weiteren Klopfern! 🥂 Weil: Wer 6 Punkte holt, darf auch 6 Schnäpse trinken (Mathe war noch nie unser Problem).

Die Moral der Geschichte? Fastnacht in Kirchheim ist unbesiegbar!

In diesem Sinne: Helau, Alaaf und ein dreifach donnerndes SG KIRCHHEIM, OLE! 🎉🎭🏐🔥

Es spielten: Chris Libero; Andy, Andreas und Moritz Mitte; Nora, Nici und Annika außen; Igor und Sophia StellerIn. Und jede Menge Fans von M1 und M2 🙂

Spielbericht 16.02.2025

Ausflug ins Winter Wonderland Siegelsbach
An einem winterlichen Sonntagmorgen machten wir uns auf zum TTC Siegelsbach, um den 1703 Einwohnern ein Volleyball-Sonntag voller Spannung und Unterhaltung zu bieten. Mit jedem Kilometer wurden die Temperaturen frostiger und die Landschaft weißer. Es schien, als wollte das Team uns nach der krankheitsbedingten Absage an unserem Heimspieltag einen würdigen Empfang bieten. Aber wir waren voller Feuer und bereit Siegelsbach auch zweimal hintereinander zu schlagen. Die Ansage war klar – brillieren wie im Training am Dienstag wie gegen unsere 1. Mannschaft 😉

Erstes Spiel: TTC Siegelsbach - SG HD-Kirchheim 2 (0:3 - 20:25 17:25 25:27)
Der erste Satz war hart umkämpft und wir lagen immer wieder mit ein paar Punkten zurück. In der entscheiden Phase konnten wir uns dann aber klar absetzen und die erste Duftmarke des Tages mit 20:25 setzen. Ein ähnliches Bild bot der zweite Satz. Auch wenn wir uns hier etwas früher absetzen konnten, war das Spiel über viele Szenen hinweg sehr ausgeglichen und auch Siegelsbach konnte immer wieder ihre Punkte machen. Wir gingen etwas zu unbekümmert in den letzten Satz und lagen direkt zurück. Zu oft mussten wir uns leider der Siegelsbacher Decke geschlagen geben, die kompromisslos niedrig über uns hing und immer wieder ein zuverlässiger Punktelieferant für unsere Gegner war. Wir waren uns allerdings einig, wir haben keine Lust auf einen 4. Satz! Lautstark holten wir uns unsere Motivation zurück und konnten den Gegner so weiter einschüchtern. Und – oh Wonder – wir konnten auf einmal verborgene Kräfte mobilisieren und konzentriert unsere Punkte zum erlösenden 25:27 durchbringen.

Zweites Spiel: SG HD-Kirchheim 2 - TTC Siegelsbach (3:2 - 25:22 23:25 25:23 22:25 15:6)
Mit breiter Brust gingen wir nach einer kurzen Erholungspause wieder zurück aufs Spielfeld. Doch auch Siegelsbach wollte die Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und gab sich keinesfalls geschlagen. Langsam kannte man sich und wusste wer wohin und wer wann den Doppelblock stellen würde. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit schönen Spielzügen auf beiden Seiten. Wir wussten aus Spiel 1 um unsere Stärke in der Endphase und vertrauten darauf. Das ging im ersten Satz gut, im zweiten Satz allerdings daneben. Wir lagen immer ein paar Pünktchen zurück und mussten uns rankämpfen. Auch im dritten Satz kostetet das viel Kraft und es schien, als hätte Siegelsbach auf diesen Moment gewartet. Die jungen Wilden aus Siegelsbach hatten noch Reserven und glichen im vierten Satz noch einmal mit 22:25 aus. Die Emotionen erreichten ihren Höhenpunkt. Wir sammelten alle unsere verbliebenen Kräfte, holten Stimmungstechnisch nochmal alles aus uns raus und fegten mit einem entschlossenen 15:6-Sieg den Satz und das Spiel vom Platz.

Und so gab es nach acht Sätzen doch noch ein Happy End im Winter Wonderland von Siegelsbach 🏐🎉

Es spielten: Sophia, Nici, Lea, Sophie, Jan, Andreas, Chris, Andy, Moritz

Spielbericht 09.02.2025

SG Kirchheim vs. Rohrbach – Ein Rohrkrepierer
Sonntag, 11:30 Uhr, Kirchheim. Die Halle ist poliert wie Mutter’s Silberbesteck. Das Netz gespannt als wäre es Krupp Stahl.

Aber das ist auch schon das Ende der Good News. Ab jetzt wird es mehr B-Movie als Blockbuster.

Erste Szene: Rohrbach baut Druck auf – Kirchheim bricht ein
Obwohl wir besser starten, wird schnell klar: Das wird heute ne ganz harte Nummer. Rohrbach ist fit, motiviert, hat sich letzten Sommer personell verstärkt und heute so richtig Bock, uns aus der Halle zu ballern.

Und wir? Nun ja… wir hätten alle eher Bock auf ein ausgedehntes Sektfrühstück mit anschließendem Nickerchen.

So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Rohrbach haut uns die Aufschläge um die Ohren, unsere Annahmen vergeigen wir schlimmer als ein Schulorchester seine erste Probe, und daraus resultieren dann Angriffe, die natürlich weniger Druck aufs Feld bringen wie ne kaputte Fahrradpumpe in einen löchrigen Schlauch.

Satz 1 geht 25:21 verloren.

Satz 2: Es wird schlimmer

Ein neuer Satz, eine neue Chance – sollte man meinen. Doch Rohrbach hat jetzt richtig Bock und deckt das Feld ab wie Make-Up die Pickel eines Teenies, während wir in der Defensive so löchrig stehen wie ein Sardinennetz nach einem Haiangriff.

(Side note: Hast du dir schon mal überlegt, dass wenn man ein Loch in ein Netz schneidet - dann hat es plötzlich weniger Löcher als zuvor? Faszinierend.)

Joar. Kurz und schmerzvoll fegt uns Rohrbach 25:15 vom Feld.

Satz 3: Hoffnung keimt auf.

Dann – oh Wunder! – Rohrbach wechselt durch. Vielleicht aus sportlicher Fairness, vielleicht aus Mitleid, vielleicht einfach, weil sie sich dachten: „Die brauchen heute echt jede Hilfe, die sie kriegen können.“

Jedenfalls: Wir nutzen die Gelegenheit und finden auch wieder Spaß am Spiel!

Die Annahmen landen auf den Händen der Zuspieler (und nicht in den letzten Reihen der Tribüne), Angriffe finden ihr Ziel, und auf einmal sieht es tatsächlich so aus, als könnten wir Volleyball spielen! Wir schnappen uns den Satz mit 25:20! 1:2! Hoffnung lodert auf wie eine kleine Flamme in einer dunklen Höhle.

Satz 4: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

Doch dann verprügelt uns die harte Realität mit der Wucht eines Wrecking Balls. Rohrbach wackelte kurz, doch nun bringen sie wieder die A-Klasse zurück aufs Feld.

Und wir? Nun ja. Wir guckten in die Röhre. Oder ins Rohr. Bach.

Nichts klappt wirklich, weder die Annahme, noch die Angriffe, noch die Feldabdeckung.

Und so kommt’s, wie es kommen muss: Rohrbach pustet die kleine Flamme der Hoffnung mit einem überzeugenden 25:16-Satz aus.

Ende. Aus. Rohrbruch.

Fazit: Lernen, abhaken, weiterrohren!

Es gibt Tage, da gewinnst du. Und dann gibt es Tage, da bist du der Fußabtreter einer Familie von Hundeliebhabern, die alle ihren Hintern an dir abputzen. Heute war einer von den letzteren Tage.

Auch solche Tage muss es geben. "Die anderen wollen auch mal gewinnen.", hat meine Oma immer gesagt.

Recht hat sie. 

Doch über Siegeswille ist ungebrochen! Wir wissen, dass wir es können, und die nächste Gelegenheit kommt schon am Sonntag. 

Spielbericht 26.01.2025

Vierter Spieltag: Erschöpfung zur Halbzeit und die dringend benötigte Halbzeitpause

Erschöpfung Definition Bedeutungen:
1. das Erschöpfen Beispiel: die Erschöpfung aller Reserven [Mannschaftsmitglieder] 2. durch übermäßige Anstrengung hervorgerufene Ermüdung Beispiel: bis zur totalen Erschöpfung arbeiten

Unseren vierten Spieltag bestritten wir zuhause in gewohnter Hallenumgebung gegen den bereits bekannten Gegner Waibstadt und Eppelheim. Nachdem uns die erste Begegnung gegen Waibstadt, trotz einer unnötigen Satzabgabe, eher leichter gefallen war, machten wir uns hier keine allzu großen Sorgen. Eppelheim war hingegen mit erst 3 absolvierten Spieltagen der Überraschungsgegner und trat mit noch junger Mannschaft bereits beim Einspielen stark auf. Wir selbst starteten zwar optimistisch, jedoch aufgrund von Krankheit und Verletzung dezimiert und v.a. auf der Mitte geschwächt in den Spieltag. Hier konnte leider auch unser kompetenter Mannschaftsarzt Dr. Spaßmann keine ausreichende Abhilfe schaffen. Das Spiel unserer Gegner verlief dann recht überraschend. Nach zunächst klarer Führung für Waibstadt (25:7, 25:22), wendete sich das Blatt, Eppelheim spielte sich mehr und mehr ein, konnte letztlich das Blatt wenden und im fünften Satz gewinnen (17:25, 17:25, 15:7). Dann starteten wir in unser erstes Spiel gegen den Gegner Waibstadt. Mit Ruhe und Konzentration versuchten wir unser Spiel durchzuspielen und die im ersten Spiel beobachteten Schwachstellen unserer Gegner (z.B. das Loch auf der 5) auszunutzen. Dies gelang uns in den ersten zwei Sätzen auch gut. Im dritten Satz verließ uns dann – trotz der Traineransage „wir starten jeden Satz mit dem Spielstand 0:0“ - nach einem taktischen Wechsel der Gegner die Konzentration. Je mehr Aufwind die Gegner bekamen, desto schwieriger fiel es uns, bei schwindender Energie konzentriert zu bleiben und sicher weiterzuspielen. Es kam vermehrt zu Fehlern unsererseits (v.a. was die Aufschläge angeht) und wir mussten das Spiel letztlich nach 5 anstrengenden Sätzen v.a. aufgrund unserer Eigenfehler abgeben (25:15, 25:18, 22:25, 17:25, 7:15). Wir gaben die Hoffnung nicht auf, den Spieltag im nächsten Spiel nochmals drehen zu können. Jedoch wurde schon beim Einspielen der hohe Erschöpfungsgrad der Mannschaft deutlich. Dadurch dass wir nur eine Auswechselspielerin hatten, mussten wir hier alle unsere letzten verbleibenden Kräfte nochmals versuchen zu mobilisieren. Im ersten Satz gelingt uns das erneut gut (25:20), jedoch mussten wir dann den zweiten Satz knapp an Eppelheim abgeben (22:25). Trotz eigentlich spielerischer Überlegenheit, wurde das Spiel nun erneut unnötig spannend. Getreu dem Motto: Wir müssen nun sowieso 4 Sätze spielen, dann lasst uns lieber gewinnen, halfen wir uns nun gegenseitig, alles zu  geben und bis zum letzten Ball zu kämpfen – mit Erfolg (25:18, 25:18). Ein großer Dank geht nochmals heraus an alle Fans, die versucht haben, uns im Spiel mit ihrer Energie zu unterstützen und v.a. auch an alle – hier sei insbesondere Daniel sowie Jans Familie genannt – die das Netz abgebaut und alles andere verräumt haben, während wir erschöpft am Boden lagen. 😉 Trotz unserer Niederlage konnten wir unseren zweiten Tabellenplatz verteidigen und haben immer noch Chancen auf den Aufstieg. Nun aber bleiben uns erst einmal zwei Wochen Zeit, uns zu erholen und dann hoffentlich mit größerer Mannschaftsstärke beim nächsten Heimspieltag anzutreten.

Es spielten: 
Sophia, Annika, Nora, Chrissi, Jan, Andreas, Chris, Andy

Spielbericht vom 23.11.2024

Der glorreiche Kampf von Kirchheim – Waibstadt wurde weggebaggert!
Es war ein Tag, der in die Annalen des Freizeitvolleyballs eingehen sollte. Die Sonne schien (oder auch nicht, wer weiß das schon), doch in der Halle von Kirchheim brannte ein Feuer der Leidenschaft, heißer als ein Grillrost bei 300 Grad. Die zweite Mannschaft der SG Kirchheim hatte ein Ziel: Waibstadt vom Feld zu fegen. Und, Spoiler: Sie haben es getan. Aber der Reihe nach.

Satz 1 und 2: Das perfekte Zusammenspiel – wie Butter auf warmem Toast
Von Beginn an zeigten die Kirchheimer, warum man sie das Team ohne Fehler nennt. Der erste Satz war eine Demonstration der Dominanz. Die Pässe liefen so flüssig, als wären sie direkt von einem Schweizer Uhrmacher justiert worden. Aufschläge wie Raketen, Annahmen wie aus dem Lehrbuch, Angriffe wie Donnerblitze – Waibstadt hatte nicht den Hauch einer Chance.

Die Kommunikation? So einwandfrei wie ein sprachloser Anwalt. Jeder wusste, wo der andere war, und die Gegner fühlten sich wie Statisten in einem Blockbuster, bei dem Kirchheim der strahlende Hauptdarsteller war. Der zweite Satz lief genauso – keine Müdigkeit, keine Fehler, nur absolute Harmonie. Es war ein Genuss. Oder, wie einer der Fans es ausdrückte: „Das ist ja wie Schokoladenfondue für die Augen!“

Satz 3: Die Strategie des Scheinscheiterns
Aber dann kam der dritte Satz. Waibstadt witterte Morgenluft. Sie kämpften, kratzten, hechteten – und gewannen am Ende knapp. Ein Schock für die Zuschauer? Keineswegs. Denn Insider wissen: Kirchheim tat es absichtlich. Warum? Ganz einfach: Ein Sieg in drei Sätzen wäre zu langweilig gewesen. „Wir wollten den Fans einfach noch einen Satz mehr schenken,“ erklärte ein Spieler nach dem Spiel und biss genüsslich in ein Käsebrötchen.

Satz 4: Powerfrauen vs. Tunnel der Dunkelheit
Im vierten Satz zeigte Kirchheim dann, warum man sie in der Region fürchtet. Mit vier Frauen auf dem Feld – Power pur – und zwei Männern als unterstützenden Sidekicks wurde Waibstadt derartig zerlegt, dass es im Protokoll vermutlich als Naturkatastrophe aufgeführt wird. Es war zappendusterer für Waibstadt als in einem finsteren Tunnel bei Stromausfall. Die Angriffe flogen über das Netz wie Adler im Sturzflug, die Blocks standen wie Betonmauern, und die Fans tobten, als gäbe es Freibier. Waibstadt? Hatte keine Chance.

Die Gegner wurden vom Platz gefegt, weggeblockt, und – wie ein Zuschauer treffend formulierte – „mit so viel Wucht gebügelt, dass sie nun weniger Falten haben als frisch gewaschene Bettwäsche.“

Fazit: Kirchheim, das Team der Herzen
Am Ende steht ein glorreicher 3:1-Sieg, ein bestens gelauntes Team und Fans, die sich vor Begeisterung überschlagen haben. Das andere Team des Spieltages hatte übrigens frühzeitig abgesagt. Warum? Angst vor Kirchheim. Ganz klar.

Die zweite Mannschaft der SG Kirchheim hat gezeigt, was sie draufhat: Teamgeist, Technik, Taktik. Und vor allem eins: Humor. Denn wer mit so viel Spaß spielt, hat schon gewonnen, bevor der erste Ball übers Netz fliegt.

Kirchheim, zweite Mannschaft – ihr seid Legenden. Auf die nächsten Schlachten!


Es spielten:
Andreas & Simon (Turm im Sturm aka Mitte), 
Chrissi & Sophia (Herzen der Mannschaft aka Steller), 
Sophie, Nici, Annika, Andi (elegant über außen), 
Chris (Libero), 
Moritz & Annika (Schiris der Sonne)

Spielbericht vom 16.11.2024

Die epische Saga von Mannheim

Es war ein frostiger Morgen in der Tiefebene, als sich unsere glorreiche SGK aufmachte, um Geschichte zu schreiben. Der Feind: Die Kälte. Der Schauplatz: Der Vorplatz einer versperrten Halle. Die Mission: Ein erfolgreicher Spieltag in Mannheim. Doch, wie bei allen großen Geschichten, begann unser Abenteuer lange, bevor wir uns in unsere sportlichen Schlachtenrüstungen zwängten.
 
Prolog: Die Datenschlacht
Wochenlang tobte eine digitale Schlacht von epischem Ausmaß, orchestriert von unserem aufopferungsvollen Mannschaftsvorsitzenden Andi. Was als harmlose Terminanfrage begann, entwickelte sich zu einem E-Mail-Krieg, der Stoff für Hollywood-Drehbücher liefern könnte. Andi schrieb, tippte und kämpfte, als hinge das Schicksal der Menschheit – oder zumindest unserer Mannschaft – davon ab. Er flehte, brüllte in Großbuchstaben, besänftige, verhandelte und rezitierte sogar die heiligen Volleyballregeln. Doch alle Mühe mündete in einem einzigen Kompromiss: Mannheim. Heute. Ein Tag, der uns nicht passte. Zwei Gegner, die so kompromissbereit sind wie ein dreijähriger vor dem Süßwarenregal. Ein Drama, das seinesgleichen sucht.

Die Ankunft: Kalt, aber bereit
Mit Wut im Bauch und Entschlossenheit im Herzen erreichten wir das Schlachtfeld. Mannheim. Unsere Waffen? Sportschuhe, Schweißbänder, und viele kluge Sprüche. Die Kälte biss uns ins Gesicht, doch das schweißte uns als Team nur enger zusammen. Unser wichtigster Mitspieler, der legendäre Frederik – wenige Monate alt, doch mit der Aura eines Champions – hielt die Moral hoch, während wir draußen vor der Halle standen. Es war ein Bild für die Götter: Erwachsene Menschen, bibbernd in dicker Winterjacke, die sich um einen Kinderwagen scharten. Teamgeist in seiner reinsten Form.

Der Nervenkrimi: Zwei Transponder und drei Hallen
Die Spannung stieg, als sich die Halle vor uns nicht öffnete. Der Schlüsselträger erschien mit ernster Miene – doch der Schlüssel? Funktionierte nicht. Pläne wurden geschmiedet, alternative Hallen kontaktiert, ein zweiter Schlüssel herbeigezaubert. Spannung knisterte in der Luft. War dies das Ende unseres großen Traums? Oder der Anfang einer noch glorreicher verlegten Schlacht?

Dann die bittere Wahrheit: Wir waren bereit, die Halle nicht. Doch als wahre Champions ließen wir uns nicht unterkriegen. Wir improvisierten. Wir spielten mental! Fehlerfreie Aufschläge, keinerlei Netzberührungen, und astreine Annahmen – zumindest in unseren Köpfen. Am Ende blieb uns nichts als Kälte, aber auch die Genugtuung, dass wir keinen einzigen Punkt abgegeben hatten.

MVP: Andi, der Ballkontakt-Champion
Unser MVP war eindeutig Andi, unser unermüdlicher Kämpfer. Nicht nur hatte er die Datenschlacht geführt, er krönte seinen Triumph auch mit dem Ballkontakt des Tages. Während wir anderen mit der Kälte kämpften, schaffte Andi das Unvorstellbare: Er berührte einen Ball, mit dem das andere Team spielte. Ein einziger, epischer Kontakt – und doch mehr, als wir anderen vorzuweisen hatten.
 
Epilog: Der Sieg, der keiner war
Am Ende mussten wir uns geschlagen geben – oder doch nicht? Denn der Spieltag wurde glorreich auf den 2. März verlegt, wo wir in Kirchheim Heimrecht haben werden. Als die Gegner das realisierten, schlotterten sie noch heftiger. Sie dachten, sie hätten uns besiegt, doch das wahre Duell wird noch kommen. Mannheim? War nur ein kleiner Umweg auf unserem Weg zum Ruhm.
 
Fazit: Wir haben nicht gespielt, aber dennoch gewonnen. Episch.
 
Es spielten:
Nora, Julian (direkt am Kinderwagen), 
Andi (bisschen seitlich vom Kinderwagen, aber viel im Vorfeld auch am Computer), 
Chrissi, Sophia & Jan (Links vom Kinderwagen), 
Andreas & Chris (rechts bzw vor dem Kinderwagen), 
Frederik (im Kinderwagen)